Dienstag, 30. Oktober 2012

Verbrenn' mir die Zunge an Sätzen, deshalb schreibe ich dir, leide ich hier und blute mit jeder Zeile von mir.

Seh dich schon von weitem vor meinem Haus stehen und wundere mich über mich selbst das ich tatsächlich überrascht bin. Ich schlucke schnell die aufflammende Angst hinunter und laufe langsam auf dich zu. Du stehst lässig gegen die Hauswand gelehnt dort, doch als du mich siehst stößt du dich ab und kommst mit schnellen Schritten auf mich zu. Ohne ein Wort zu sagen ziehst du mich in deine Arme und augenblicklich bin ich von deinem wunderbaren Geruch umhüllt. Hab das Gefühl meine Knie werden weich und mein Herz versucht aus meiner Brust zu springen. Doch in der nächsten Sekunde wird mir wieder klar dass das falsch ist. Dass das was du hier machst nichts mit Liebe zu tun hat. Grob stoße ich dich von mir und gehe ein paar Schritte zurück um Abstand von dir zu gewinnen. Dein Geruch liegt immernoch in der Luft. Kurz siehst du mich verwirrt an, scheinst verstehen zu wollen was in mir vor geht. Deine Augen sind so wunderschön. Lange Schweigen wir uns an, doch es ist das gleiche als wenn wir Schreien würden. Du weißt genau was ich denke, und genau das lässt dich lächeln. "Komm zu mir" sagst du leise doch deine Worte erreichen mich nicht. Sie bleiben irgendwo zwischen uns hängen. Irgendwo wo niemand die Bedeutung davon versteht. "Lass mich in Ruhe" bringe ich gepresst hervor und versuche den Drang dir dein hässliches Grinsen aus dem Gesicht zu schlagen zu vertreiben. Du lachst kurz bitter auf, doch verstummst auch schon sofort. Deine Augen werden zu zwei boshaften Schlitzen und du funkelst mich wütend an. "Komm her" sagst du nocheinmal, diesmal lauter und ich zucke zusammen, wofür ich mich sofort hasse. Nach kurzer Zeit des Überlegens, drehe ich mich einfach um und gehe davon. Balle meine Fäuste noch fester zusammen, als ich höre das du mir hinterherkommst. Du packst mich fest am Arm und zíehst mich zu dir herum. "Geh weg!" schreie ich dich an und schlage deinen Arm weg, was dazu führt das du nocheinmal fester zupackst. "Ich hab gesagt du sollst herkommen" flüsterst du mir zu und dein Mund ist nurnoch Zentimeter von meinem entfernt. Ich versuche ruhig zu bleiben, besser nichts zu sagen da jedes Wort zu viel sein könnte. "Geht's Nathan besser nachdem du ihn getröstet hast?" frägst du grinsend und ich verbiete mir eine Antwort. Dein Grinsen vertieft sich und dein Griff um meinen Arm wird fester. "Ich glaub bald geht's ihm nicht mehr so gut" sagst du leise, ziehst mich noch näher zu dir heran und deine Lippen streichen ganz sacht über meine. Ein Schaudern durchfährt meinen Köper und mein Herz fängt wie wild an zu schlagen. Ich will dich wegstoßen doch finde dazu keine Kraft. Dein Blick ist fest auf mich gerichtet, deine Augen scheinen in meinen etwas zu suchen und auch zu finden, denn du lässt, scheinbar zufrieden, von mir ab und gehst ein paar Schritte zurück. Dein Lächeln verschwindet und du schüttelst deinen Kopf. "Denk darüber nach" sagst du noch leise und eindringlich , drehst dich um und gehst. Noch einmal drehst du dich um, siehst mich nocheinmal an bevor du dich dann entgültig umdrehst und verschwindest. Noch eine Weile stehe ich da, bis ich merke das ich angefangen habe zu weinen, und meine Knie so zittern das ich mich nicht mehr auf den Beinen halten kann.

Kommentare:

  1. wow, du kannst texte echt toll schreiben! :)

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  2. Ich liebe deinen Tumblr und du siehst ja voll süß aus man! :')

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  3. Danke für deine unfassbar lieben Worte.
    Du bist so unfassbar lieb,
    ich werde mein bestes geben.

    Ich würde mir wünschen das bei dir bald alles besser ist ♥

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