Sonntag, 2. Februar 2014

ich seh dich an und du bist mir so fremd als hätte ich dich noch nie gesehen

Spüre eine Hand auf meinem Knie welche immer höher wandert. Schließe einfach die Augen. Will nichts mehr sehen. Höre Stimmen die ich nicht hören will. Versuche sie auszublenden. Eine Hand an meiner Wange. Schlage die Augen auf. Sehe ihr Gesicht vor mir. Sie lächelt mich an und sie sagt etwas doch ich verstehe kein Wort. Strenge mich an etwas zu hören, verstehe nur Bruchstücke und mit einem mal sieht sie besorgt aus. Ihr Gesicht verschwimmt immer mehr vor mir. Irgendwann ist eine Hand in meiner. Werde mitgezogen. Stolpere. Mein Kopf schlägt gegen irgendwas hartes. Jemand neben mir. Irgendetwas läuft an meiner Wange hinunter. Komischer Geschmack im Mund. Werde wieder hochgezogen. Irgendwelche Arme um mich. An meiner Hüfte. Will nicht angefasst werden. Überall Stimmen. Ein paar kommen mir bekannt vor. Hören sich besorgt an.
Irgendwann ist alles schwarz und ich weiß das ich wieder in dieses Loch gefallen bin aus dem ich eigntlich raus war.

Kommentare:

  1. deine worte sind so besonders
    du glaubst gar nicht wie besonders.
    ich habe grad
    3 deiner texte
    laut vorgelesen,
    für dich und für mich irgendwie
    kein mensch
    ist sonst in meinem geister zimmer.
    meine stimme ist voller rauch und schmerz getränkt,
    ich würde dir gerne etwas aus deinem Lieblingsbuch rauslesen.
    Was ist dein Lieblingsbuch?
    Ich will dich schützen vor den Dämonen der Welt
    und von der erdrückenden Nähe
    die einen immer wieder erreicht.
    ich hoffe du hast mich nicht vergessen
    ich habe dich nicht vergessen.
    ich werde dich nie vergessen.
    ich hoffe du kannst heut nacht schlafen
    ich hoffe du wachst den nächsten morgen
    wieder auf.

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  2. kennst du das gefühl, wenn du glaubst, all das was du anpackst es auch im nachhinein oder in kürze zerstörst?

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